Was sind Tiny-Häuser oder Tiny-house?

Auch wenn es keine offizielle Definition davon gibt, was “Tiny Houses” oder „Tiny-Häuser“ sind, so lässt sich aus der wörtlichen Übersetzung des englischen Begriffs (“winzige Häuser”) leicht ableiten, dass es sich um kleine Häuser handelt. In diesem Kontext hört und liest man auch die Bezeichnungen “Mikro-, Mini- und Kleinhaus”, wobei die Grenzen fließend sind. Es liegt in gewisser Weise auch im Auge des Betrachters, was klein oder winzig ist, und so definieren sich die Häuser als komplette bewohnbare Häuser mit einer Fläche von maximal 37qm in den USA bereits als Tiny-House.

Diese kleinen Häuser werden auch als „Mini-Haus“, Kleinhaus, Mikrohaus oder Singlehaus bezeichnet.

Die “typischen”, auf Trailer aufgebauten Tiny Houses hierzulande haben also selten mehr als 15 qm Wohnfläche, verfügen aber dennoch über alles Wesentliche, was man zum Wohnen braucht: ein Wohnbereich mit Kochnische, ein Sanitärbereich mit Dusche und Toilette sowie ein Schlafloft.

Die Größe der Tiny-Häuser definiert sich durch die Straßenverkehrsordnung.

Da die deutsche Straßenverkehrsordnung gestattet Anhänger bis 4 m Höhe und 2,55 m Breite ohne Sonderzulassung. Außerdem: Längen über 9 Meter lassen sich nicht wirklich bequem auf den Straßen durch Deutschland (und unsere Nachbarstaaten) bewegen. So kommt die Wohnfläche von rund 15qm zu Stande.

Zirkuswagen waren im Grunde die ersten Minihäuser auf Rädern und mit allem ausgestattet, was für ein einfaches Leben gebraucht wird. Mitunter zeigten sie sogar einen gewissen Luxus.

Minimalismus und Individualismus

Im Tiny-Haus vereinen sich Minimalismus mit der Suche nach dem eigenen Weg, vielleicht sogar mit Kontemplation. Schließlich hat sogar Diogenes von Sinope, der altgriechische Philosoph, angeblich in einer Tonne gelebt.

Man könnte Diogenes, der ca. 300 v.Ch. lebte, als Begründer der Tiny-House-Bewegung bezeichnen, denn es ist davon auszugehen, dass er die grundsätzliche Ansicht vertreten hat, dass richtig glücklich nur der sein kann, der sich erstens von überflüssigen Bedürfnissen freimacht und zweitens unabhängig von äußeren Zwängen ist. Ein zentraler Begriff ist dabei auch die daraus resultierende Selbstgenügsamkeit (autárkeia): „Es sei göttlich, nichts zu bedürfen, und gottähnlich, nur wenig nötig zu haben.

Gleichzeitig galt er als Philosoph, der mit anderen großen Philosophen wie z.B. Platon in Kontakt stand. Alle von Menschen gemachten Staatsordnungen verwarf Diogenes und erkannte nur die Ordnung im Kosmos als wahre Ordnung an.

Harmonie im Tiny-Haus

Die heutigen Minihäuser sollten nicht nur selbstgenügsam und weitgehend autark sein, sondern angesichts der zunehmenden Verschmutzung der Umwelt mit Mobilfunkstrahlung auch eine Abschirmung besitzen. Für diese kommt die InFormer-Technologie zum Einsatz. Damit lässt sich ein harmonisches Umfeld ohne disharmonische Wellen gestalten. Findet das Tiny-Haus dann noch einen schönen Platz in der Natur, kann sich der Mensch darin wohlfühlen.

Für die Heizung eignen sich die DigelHeat Infrarotheizungen hervorragend.

InFormer MJ Probst